Aktuelles

Hilfetelefon des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben


Hilfetelefon

Das Hilfetelefon ist 365 Tage rund um die Uhr kostenlos erreichbar und bietet betroffenen Frauen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen.
Weitere Informationen unter www.hilfetelefon.de


AG Öffentlichkeitsarbeit

Die AG – Öffentlichkeitsarbeit hat 2015 mit dem Käthe-Kollwitz-Berufskolleg eine Reihe von Veranstaltungen zur häuslichen Gewalt geplant. Das Thema soll dauerhaft in die Schulpraxis und die Unterrichtspläne integriert werden, der Runde Tisch unterstützt dieses Ziel durch fachliche und persönliche Begleitung. Start war am 25. November 2014 mit einer Aktion in der Pausenhalle der Schule: einem Informationsstand, orangefarbenen Bändchen „Love is respect“, Theaterszenen und Livemusik.

2015 geht es im Herbst weiter mit einer Fortbildungsreihe für Lehrkräfte, mit Unterrichtsstunden in möglichst allen Klassen des Kollegs, mit einem Fachvortrag „Häusliche Gewalt und Trauma“ und mit einem Aktionstag am 25. November (Internationaler Tag gegen Häusliche Gewalt an Frauen).


Seit 2014 bietet der Runde Tisch, vertreten durch die Frauenberatung, ZeitRaum, Rat am Ring und das Gesundheitsamt, das med. Interventionsprogramm gegen häusliche Gewalt für Ärzte in Hagen an. Inzwischen konnten 18 Ärzte und Ärztinnen als Netzwerkpartner/innen dafür gewonnen werden

Gewinn Gesundheit – ein medizinisches Interventionsprogramm gegen häusliche Gewalt

  1. Unterstützung von Gesundheitsberufen im Erkennen eines vorhandenen Gewalthintergrundes und im traumainformierten Umgang mit Patienten
    Gewalt frühzeitig erkennen – gezielt versorgen
  2. Möglichst vielen gewaltbetroffenen Frauen möglichst frühzeitig spezialisierte Hilfe anbieten.
    Gezielt weitervermitteln
  3. Die Gesundheitsberufe und die relevanten Unterstützungseinrichtungen miteinander vernetzen und Entlastung für alle Beteiligten schaffen
    Gezielt praxisrelevante Kooperationsstrukturen aufbauen und aktiv nutzen

Was können Sie erwarten, wenn Sie am Programm Gewinn Gesundheit teilnehmen ?

  • Entlastung in Ihrer alltäglichen Arbeit durch praxisnahes Handlungskonzept zum Umgang mit gewaltbetroffenen Patientinnen/Klientinnen.
  • Klärung der Chancen und Grenzen der Unterstützung bei häuslicher Gewalt.
  • Kurze Wege zu einer gezielten Weitervermittlung in die spezialisierten Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Patientinnen/Klientinnen
  • Information zum Bedarf spezifischer Zielgruppen, wie Frauen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Behinderungen schwangere Frauen, ältere Frauen sowie entsprechende Arbeitshilfen.

Sie erhalten!

  • Informationsmaterialien für Patientinnen / Klientinnen
  • Kurze und effektive Arbeitshilfen für die berufliche Praxis
  • Förderung des fachlichen Austausches für alle am Programm beteiligten Praxen und Einrichtungen
  • Zertifizierte Fortbildungen zum Thema häusliche und sexualisierte Gewalt
  • Beratungsangebote und die Möglichkeit für Fallbesprechungen

Wir würden uns sehr freuen, Ihr Interesse gewonnen zu haben. Zur Teilnahme am Programm wenden Sie sich bitte an die Koordination des Runden Tisches:
Frauenberatungsstelle
Dipl. Psychologin Linda Müller-Kuna
Tel.02331/15888
mail: linda.kuna@frauenberatung-hagen.de


Fachtag Runder Tisch Hagen gegen häusliche Gewalt am 23. Oktober 2015

Häusliche Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen

9:30 bis 13:00 Uhr
Rathaus an der Volme, Ratssaal (Rathausstr. 13, 58095 Hagen)

Die Mitglieder des Runden Tisches Hagen gegen häusliche Gewalt haben sich für 2015 zum Ziel gesetzt, das Tagungsthema mit Fachleuten zu erörtern, die mit der Problematik befasst sein können.

Zu Beginn wird Frau Professor Hornberg von der Universität Bielefeld Ergebnisse ihrer wissen-schaftlichen Arbeit vorstellen und mit den Teilnehmer/innen reflektieren. Die Befragung erreichte 1.561 Frauen mit wesentlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen.

Im Anschluss ist ein Erfahrungsaustausch in moderierten Arbeitsgruppen vorgesehen.

Abschließend dann die Diskussion im Plenum, welche Wege in Hagen zu gehen sind, um möglichst mehr vorbeugend zu handeln und Betroffene zielgenauer bei häuslicher Gewalt beraten und helfen zu können. In diesem Zusammenhang muss die Erreichbarkeit von Frauen mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen verbessert werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei
(Anmeldefrist: 16. Oktober 2015, Getränke gegen Bezahlung)

Anmeldung an: Stadt Hagen, FB Gesundheit u. Verbraucherschutz, Berliner Platz 22, 58089 Hagen
Telefon: +49 (0) 2331 207-3689, Fax: +49 (0) 2331 207-2453, E-Mail: richard.matzke@stadt-hagen.de
Den Anmeldebogen können Sie hier als PDF runterladen.

Bitte beachten: Die Anmeldung wird bestätigt! Tagungshandy: +49 (0) 157 55831768